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In England wurden zwei Fälle des Ebola-ähnlichen Lassafiebers bei kürzlich aus Westafrika zurückgekehrten Menschen festgestellt. Das sind die ersten Fälle seit 2009, wobei insgesamt nur zehn Fälle jemals in Großbritannien entdeckt wurden, wie die Daily Mail berichtet. Die infizierten Patienten sind Mitglieder derselben Familie und leben im Osten Englands.

Von Dipl.-Journ. Hubert Müller, TRUTHNEWS.DE

Ein dritter Verwandter steht im Verdacht, an der Ebola-ähnlichen Krankheit zu leiden, die etwa einen von 100 Menschen tötet. Bestätigungstests stehen aber noch aus.

Einer der bestätigten Patienten wurde zur fachärztlichen Versorgung in das Royal Free Hospital in London verlegt, während der zweite sich bereits vollständig erholt hat. Der dritte wahrscheinliche Fall wird von Ärzten vor Ort im Bedfordshire Hospitals NHS Foundation Trust überwacht.

Menschen infizieren sich normalerweise nach dem Kontakt mit Lebensmitteln oder Haushaltsgegenständen, die mit Urin oder Kot infizierter Ratten kontaminiert sind. Aber auch über Körperflüssigkeiten kann das Virus übertragen werden.

Rund 80 Prozent der Menschen, die sich mit der Krankheit infizieren, haben laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) überhaupt keine Symptome. Und obwohl sich die meisten Menschen vollständig erholen, kann das Virus in etwa 1 Prozent der Fälle tödlich sein.

Unter denen, die Symptome bekommen, wird ein Viertel der Patienten vorübergehend taub. Weitere Symptome sind Kopfschmerzen, Halsschmerzen und Erbrechen. Es kann auch zu Blutungen aus Mund und Nase kommen. Die Krankheit kann jedoch ohne sofortige Behandlung allmählich zu Schock, Krampfanfällen, Zittern, Orientierungslosigkeit und Koma führen.

Die Patienten werden mit Virostatika und manchmal Blutdruckmedikamenten und Sauerstoff behandelt.

Dr. Susan Hopkins von der erst letztes Jahr gegründeten United Kingdom Health Security Agency (Gesundheits-Sicherheitsbehörde, UKHSA) sagte: „Wir können bestätigen, dass in England zwei Fälle von Lassa-Fieber identifiziert wurden und ein weiterer wahrscheinlicher Fall untersucht wird. Die Fälle gehören zur selben Familie und stehen im Zusammenhang mit kürzlichen Reisen nach Westafrika. Fälle von Lassa-Fieber sind im Vereinigten Königreich selten und es wird nicht so einfach zwischen Menschen übertragen. Das Gesamtrisiko für die Öffentlichkeit ist sehr gering.”

In Deutschland sind seit 1974 nur sieben Fälle der Infektionskrankheit bekannt.

Foto: UKHSA, Open Government Licence v3.0

 

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