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Die kanadische Regierung hat einen Impfzwang für Fernfahrer beschlossen: wer über die Grenze kommt und nicht geimpft ist, soll 14 Tage in Quarantäne. Die LKW-Fahrer lassen sich das nicht gefallen. Sie haben sich bereits vergangenes Wochenende in einem laut Daily Mail 70 Kilometer langen Protestzug, genannt “Freiheitskonvoi”, auf den Weg Richtung Hauptstadt Ottawa gemacht.

Am Samstag legten sie die Stadt mit ihren Trucks lahm. Sie wollen so lange bleiben, bis sich etwas ändert – und ernten eine ungeheure Welle an Zuspruch und Solidarität aus der Bevölkerung. Auch Tesla-Chef Elon Musk unterstützt die Proteste, twitterte: “Kanadische Trucker sind spitze.” Im Mainstream wird kaum darüber berichtet.

VON LARISSA BREITENEGGER, TKP.AT (TRUTHNEWS.DE)

Minus 14 Grad Celisus in Ottawa, und dennoch versammeln sich Zehntausende Menschen im Zentrum. Das Anliegen der Truck-Fahrer findet großen Zuspruch unter den Kanadiern: sie wollen nichts weniger als ihre Freiheit zurück und die Corona-Diktatur in ihrem Land beenden. Mit kilometerlangen Truck-Zügen waren sie die letzten Tage durch Kanada unterwegs.


Tesla-Chef Elon Musk auf Twitter: “Kanadische Trucker sind spitze.”

 

Jubel und Feuerwerk erhielten die Truckfahrer aus der Bevölkerung, die sich an den Straßenrändern versammelte und ihnen ihre Unterstützung aussprach. Angekommen in Ottawa City, wächst der Protest weiter an – Zentrum ist der Platz vor Justin Trudeaus Büro. Genaue Zahlen zu den Protestierenden liegen keine vor: aus der Bewegung selbst werden die Trucks auf 50.000 bis 80.000 geschätzt, Angaben der Polizei schätzen 10.000.

„Es ist lächerlich – wir müssen uns impfen lassen dafür, dass wir Waren über die Grenze bringen! Willst Du arbeiten, lass Dich impfen“ – begründete ein wütender Trucker gegenüber CTV seinen Protest.

Trudeau versteckt sich: Truckerfahrer „kleine Minderheit“

Kanada’s Premierminister Justin Trudeau scheinen diese Massen nicht ganz geheuer: Er hat gemeinsam mit seiner Familie die Stadt verlassen und hält sich „aus Sicherheitsbedenken“ an einem „geheimen Ort“ auf. Die Trucker betonen allerdings ihren friedlichen Protest. Bisher kommuniziert Trudeau im bekannten Narrativ: Impfungen seien das wichtigste Instrument, um Kanadas Wirtschaft in Schwung zu halten. Kein Wort über den Massenprotest ist zu finden auf seinem Twitter-Account, der mehrmals täglich Tweets ablässt.

Bei den demonstrierenden Truckern handle es sich nur um eine kleine Minderheit, die begleitet würde von Leuten mit „abstrusen und unakzeptablen Vorstellungen“, so Trudeau:

Aus dem kanadischen Transportministerium hieß es am Donnerstag, die Proteste hätten keinen messbaren Effekt auf die Grenzüberquerungen gehabt, diese lägen weiterhin bei rund 100.000 täglich.

LKW-Fahrer: „Wir sind nicht die Minderheit, wie sie es seit zwei Jahren erzählen“

Die Bilder in den sozialen Medien stützen allerdings eher die Gegenerzählung der gängigen Corona-Narrative. Und sie verbreiten sich – via Twitter, Reddit, Instagram, Facebook, Telegram und Co. Im Interview sagt ein Truck-Fahrer, der genug dabei hat, um „ein paar Wochen“ zu bleiben:

„Wir sind nicht die Minderheit, wie sie es die letzten zwei Jahre erzählen.“

Und auf die Frage, ob er glaubt, dass die Proteste etwas ändern werden:

„Zu 100 Prozent, weil wir gehen nicht, solange sich nicht etwas ändert.“

Solidarität und Unterstützung ohne Ende: Selbst die Kirche engagiert sich und bietet den Protestlern Schlafplätze und Verpflegung. Auch Bauern haben sich dem Protest mit ihren Traktoren angeschlossen.


Diese Bewegung „von unten“ ist fest entschlossen.

GoFundMe blockiert 5 Millionen $ Spenden, Facebook sperrt 600.000 Mitglieder starke Gruppe

Die Welle an Solidarität für den Protest äußert sich auch in 6,4 Millionen US-Dollar an Spenden über die bekannte Spendenplattform GoFundMe. Doch die Plattform gab bisher nur eine Million US-Dollar frei. Ein Sprecher begründet das mit Seriosität und Transparenz: Es müsse zuerst ein Plan vorgelegt werden, welcher Art die Spendengelder verwendet würden. Facebook soll eine 600.000 Mitglieder starke Gruppe der Trucker gesperrt haben.

Soziale versus Mainstream-Medien

Während Kanadas Mainstream Trudeaus O-Ton zu folgen scheint und den Protest kleinschreibt, werden die Ereignisse im deutschsprachigen Mainstream totgeschwiegen – trotz zahlreicher Aufforderungen wie dieser:

Doch die Bilder in den Sozialen Medien sprechen eine eindeutige Sprache. Dies ist kein „kleiner Protest“ – und die Menschen, die hier trotz Kältewarnung auf Ottawas Straßen unterwegs sind, sind fest entschlossen. Wir dürfen gespannt sein – und bleiben dran!

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