Pharmalobbyist Bill Gates: ältere Menschen sollten zwangsweise geimpft werden

Bereits zwei Frauen sind in Großbritannien an der seltenen neurologischen Erkrankung transverse Myelitis erkrankt, nachdem sie mit einem experimentellen Corona-Impfstoff des Pharmakonzerns AstraZeneca gespritzt wurden, wie die New York Times berichtet. Der Impfstoff basiert auf Gentherapie und wäre damit der erste genbasierte Impfstoff überhaupt, der gegen eine Viruserkrankung zugelassen wird. Die EU und Deutschland haben bereits mit AstraZeneca ein Abkommen zur Lieferung unterzeichnet.

Der Konzern hat die Studie wegen der Erkrankungsfälle für kurze Zeit ausgesetzt, hat sie mittlerweile aber wieder fortgesetzt. Die Medien informierte das Unternehmen nicht über den ersten Fall, wies aber im Juli in seinem Informationsblatt für Studienteilnehmer auf Seite 10 darauf hin. In der aktuellen Version wurde diese Information aber wieder gestrichen.

Im September erkrankte dann die nächste Studienteilnehmerin an der gleichen Krankheit, worauf die Studie wieder für kurze Zeit ausgesetzt wurde. Im aktuellen Informationsblatt für Teilnehmer wird der Fall zwar nicht konkret genannt, aber es wird auf Seite 12 zugegeben, dass freiwillige Probanden „unerklärte neurologische Symptome“ entwickelt hätten, darunter Schwäche in den Gliedmaßen und Gefühlsstörungen.

Wie ein Informant unter Zusicherung von Anonymität der New York Times bestätigte, ist wie die erste Probandin auch die zweite Studienteilnehmerin an transverser Myelitis erkrankt. Dabei handelt es sich um eine Schädigung der Nervenzellen im Rückenmark infolge anormaler Immunreaktionen im Körper.

Von Querschnittslähmung bis zu sexuellen Störungen

Die bleibenden Folgen einer transversen Myelitis können Muskelschwäche, motorische Lähmungen bis hin zu einer Querschnittlähmung, Gefühlsstörungen und unangenehme Nervenfühligkeit, Schmerzen durch Schädigung von Nervenbahnen, spastische Lähmungen, Erschöpfung, Depression, Fehlfunktionen von Enddarm und Harnblase sowie sexuelle Störungen sein.

Bill Gates möchte 7 Milliarden Menschen impfen
Der frühere Softwareentwickler und jetzige Pharmalobbyist Bill Gates schreibt auf seinem Blog, dass sieben Milliarden Impfdosen hergestellt werden sollten, damit fast jeder Mensch auf der Welt geimpft werden kann. Zu Zwangsimpfungen sagt er: „Die könnten nach hinten losgehen, können aber erforderlich sein für diejenigen, die in Altersheimen arbeiten oder mit älteren Menschen zu tun haben.“ ILLUSTRATION: DAVID DEES

 

AstraZeneca behauptet in seinem Informationsblatt, eine unabhängige Überprüfung habe ergeben, es sei unwahrscheinlich, dass die Erkrankungen mit der Impfung in Zusammenhang stünden bzw. dass es nicht genügend Beweise gebe, um sicher sagen zu können, die Erkrankungen würden mit der Impfung in Zusammenhang stehen oder nicht.

Wenn es laut AstraZeneca keine genügenden Beweise weder dafür noch dagegen gibt, ist es also alles andere als ausgeschlossen, dass die Erkrankungen durch die Impfung verursacht wurden.

Impfung wahrscheinlich ursächlich für neurologische Erkrankungen

Bei der Frage, ob es wirklich so unwahrscheinlich ist, wie das Unternehmen behauptet, kann die Analyse der durchschnittlichen Häufigkeit der transversen Myelitis hilfreich sein. Sie tritt extrem selten auf: Durchschnittlich kommt die Krankheit nur bei 1,34 Menschen pro 1 Million Menschen jährlich vor. Das sind nur 0,000134 %.

An der Impfstudie nahmen zum Zeitpunkt, als die Studie wegen der Erkrankungsfälle gestoppt wurde, 17.000 Menschen teil. Von diesen 17.000 Menschen wurden also 2 Personen mit transverser Myelitis diagnostiziert. Das sind 0,01176 %.

Das ist etwa 88 Mal häufiger (0,000134 % x 87,77 = 0,01176 %) als die durchschnittliche Häufigkeit in der Bevölkerung!

Das zeigt, dass es entgegen der Aussage von AstraZeneca extrem unwahrscheinlich ist, dass es sich hier um einen Zufall handelt. Stattdessen zeigt die Berechnung, dass der Impfstoff wahrscheinlich ursächlich für die Erkrankung der Studienteilnehmer an der transversen Myelitis ist.

Trotzdem soll die Studie im Eiltempo durchgepeitscht werden. AstraZeneca hat bereits mit der „Inklusiven Impfallianz“ (Europe’s Inclusive Vaccines Alliance, IVA) unter der Führung von Deutschland, Frankreich, Italien und den Niederlanden eine Vereinbarung über die Lieferung von bis zu 400 Millionen Dosen des COVID-19-Impfstoffs getroffen. Die Lieferung beginne schon Ende 2020, so das Unternehmen in seiner Pressemitteilung.

Normalerweise dauert die Zulassung eines Impfstoffs mehrere Jahre, um Nebenwirkungen beobachten zu können. Wegen dem neuen Grippevirus soll das aber nicht mehr gelten.

Genbasierte Impfstoffe wurden bisher noch nie zugelassen

Dabei wäre ein ausreichend langer Studienzeitraum gerade bei diesen genbasierten Impfstoffen notwendig, denn die sind Neuland: Bisher gibt es keinen einzigen solchen Impfstoff, der gegen irgendeinen Virus beim Menschen zugelassen wäre. Impfung per Gentherapie ist noch nie erfolgreich betrieben worden.

Laut WHO sind die Hälfte aller derzeit gegen den Coronavirus getesteten Impfstoffe genbasiert, und der von AstraZeneca gilt als einer der Kandidaten, der international weite Anwendung finden soll, auch in den USA.

Mit traditionellen bisher bekannten Impfstoffen haben diese neuartigen Verfahren wenig gemeinsam. Bei genbasierten Verfahren wie dem von AstraZeneca werden durch einen angeblich harmlosen Schimpansenvirus (ein Adenovirus) Gene des Coronavirus in die eigenen Körperzellen geschleust, damit diese Zellen dann selbst Proteine des Coronavirus produzieren.

Gegen diese vom eigenen Körper produzierten Coronavirus-Proteine soll das Immunsystem dann mit einer Immunreaktion reagieren, damit es vorbereitet ist, wenn später eine Infektion mit dem Coronavirus erfolgt. Soweit die Theorie der Impfstoffhersteller.

Der Körper soll also Bestandteile des Coronavirus durch genetische Modifikation selbst herstellen. Was kann da schon schiefgehen?

Der Grazer Biowissenschaftler Clemens Arvay warnt im Interview vor den Gefahren der genbasierten Impfstoffe

 

Auch die Schimpansenviren selbst, die standardmäßig bei den aktuell getesteten genbasierten Verfahren als Transporter für das Coronavirus-Genmaterial eingesetzt werden, sind problematisch. Auch diese sind bislang in noch keinem zugelassenen Impfstoff enthalten.

Menschenversuche mit Affenviren und Gentechnik

Das Affenvirus ist zwar nicht vermehrungsfähig, könnte aber theoretisch selbst eine Immunantwort auslösen. Der Infektionsmediziner Clemens Wendtner vom München Klinikum Schwabing hält es für möglich, dass eine Autoimmunreaktion gegen körpereigene Strukturen durch das Schimpansenvirus ausgelöst werden könnte.

Und zu dem Coronavirus-Protein, das der Körper dann aufgrund der Genmanipulation selbst herstellen soll, sagt er: „Auch eine überschießende Reaktion des Körpers gegenüber dem Corona-Protein ist vorstellbar.“

In ersten Tests der Impfung habe sich gezeigt, dass die Menge der gebildeten Antikörper gegen das Coronavirus um ein Vielfaches über der von Corona-Erkrankten liege. „Die Immunreaktion könnte also zu stark sein und anderes gesundes Gewebe, wie eben Nervengewebe, attackieren und eine Rückenmarkentzündung auslösen“, so Wendtner. Die transverse Myelitis ist eine Erkrankung der Nervenzellen des Rückenmarks.

So ganz sicher ist man sich auch bei AstraZeneca nicht, dass alles gut geht. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, hat der Konzern mit den meisten Ländern, mit denen er Lieferverträge geschlossen hat, einen Haftungsausschluss vereinbart. In den USA gibt es sowieso bereits seit 2005 einen gesetzlichen Haftungsausschluss für Impfhersteller.

Das heißt, wenn irgendwann ein Gericht entscheidet, dass die Impfung ursächlich für eine Krankheit ist, muss AstraZeneca keinen Schadenersatz zahlen. Der Patient kann nur darauf hoffen, dass der Staat dann für den Schaden einsteht.

Ruud Dobber, Mitglied der Geschäftsführung von AstraZeneca, sagt dazu: „Es liegt eine einzigartige Situation vor, in der wir als Unternehmen einfach nicht das Risiko eingehen können, falls sich in … vier Jahren Nebenwirkungen des Impfstoffs zeigen.“

Nebenwirkungen könnten sich also womöglich erst in vier Jahren zeigen, wie das Unternehmen somit zugibt. Wie kann man dann mit einem Testzeitraum von weniger als zwölf Monaten einen Impfstoff zulassen und behaupten, er wäre sicher und ungefährlich?

Insgesamt will der Konzern zwei Milliarden Impfdosen vertreiben, mindestens 400 Millionen davon in Europa, und zwar schon 2020.

Damit findet wohl der größte Menschenversuch der Geschichte statt.

 

Video zum Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und die Datenschutzerklärung