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Zum ersten Mal hat das geheimniskrämerische sogenannte “Bilderberg-Treffen” der Machtelite dieses Jahr in Washington D.C. (auch bekannt als District of Criminals) stattgefunden – für die USA könnte das ein böses Omen sein.

Die Bilderberg-Meetings galten früher als Verschwörungstheorie, ihre Existenz wurde anfangs schlicht geleugnet, als die ersten alternativen Internetmedien und Blogger über sie berichteten. Irgendwann mussten aber auch die etablierten Mainstreammedien einräumen, dass die Treffen zumindest existieren, wobei sie die Zusammenkünfte oft immer noch verschweigen oder zumindest ihre Bedeutung herunterspielen.

Diese Haltung der Fakenews-Medien ist absurd, denn dort treffen sich die Führer aus Politik, Wirtschaft, Militär und Geheimdiensten, um informell über wichtige politische Weichenstellungen zu reden. Die London Times schrieb in einem ihrer wenigen Berichte über die Treffen sogar mal von den “Bilderberg-Illuminati”.

Anwesend bei dem diesjährigen privaten Bilderberg-Treffen waren unter anderem die Direktoren der CIA und des britischen Geheimdienstes GCHQ.

VON DIPL.-JOURN. HUBERT MÜLLER | TRUTHNEWS.DE

Aufgrund der Plandemie mussten die westlichen Machteliten ihr normalerweise jährliches Bilderberg-Meeting zwei Mal verschieben. Nun trafen sie sich erneut vom 2. bis zum 5. Juni in Washington D.C. hinter verschlossenen Türen. Wie üblich schenkten die Fakenews-Nachrichten in TV, Radio und Print-Zeitungen der Konferenz fast keine Aufmerksamkeit.

Seit 1954 kommen in diesem informellen Meeting jährlich etwa 130 hochkarätige westliche Führungspersönlichkeiten aus Politik, Militär, Geheimdiensten, Wirtschaft, Wissenschaft, Medien, und Hochadel zusammen. Das erste Treffen fand dabei im “Hotel Bilderberg” im niederländischen Oosterbeek statt, wodurch es seinen Namen erhielt.

Seit durch die Berichterstattung in den alternativen Internetmedien und Blogs vermehrt Kritik an der Geheimniskrämerei um die anfänglich geheim gehaltenen Treffen aufkam, wurde die Bilderberg-Gruppe in den letzten Jahren etwas transparenter und präsentiert sich nun sogar auf einer eigenen Website.
Dort steht beispielsweise, dass die Treffen nach der “Chatham-House-Regel” abgehalten werden. Diese legt fest, “…dass die Teilnehmer die erhaltenen Informationen frei verwenden können, dass aber weder die Identität noch die Zugehörigkeit des/der Redner(s) oder eines anderen Teilnehmers preisgegeben werden darf.”

Angesichts des Krieges in der Ukraine ist interessant, dass am diesjährigen Treffen auch die graue Eminenz der US-Außenpolitik, Henry Kissinger, der CIA-Direktor William Burns, der Direktor des britische Geheimdienstes GCHQ Jeremy Fleming sowie Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg teilnahmen.

Kissinger war damit bereits zum 13. Mal dabei. Laut offizieller Tagesordnung wurden NATO-Herausforderungen, geopolitische Neuausrichtungen, die Ukraine und Russland bei dem Treffen debattiert.

Laut Investigativ-Journalist Daniel Estulin und seinem Buch “The True Story of The Bilderberg Group” holten die Bilderberger Kissinger bereits Mitte der 60er Jahre mit ins Boot, als sie ihn an die Spitze einer kleinen Gruppe setzten, die aus James Schlesinger, Alexander Haig und Daniel Ellsberg bestand, wie Transition News berichtet. Ihnen zur Seite sei Noam Chomsky gestanden.

Aus Estulins Buch:

In den 60er Jahren schufen Kissingers Team und Chomsky die ‹Neue Linke› als Basisbewegung in den USA, um Unfrieden und Unruhen zu stiften. Ihr Ziel war es, Chaos zu verbreiten und die ‹Ideale› des linken nihilistischen Sozialismus zu verbreiten. Von dieser Position aus konnten sie den ‹grossen Knüppel› entwickeln, mit dem sie das politische Establishment der USA schlagen konnten.

Nachdem Kissinger zum Nationalen Sicherheitsberater ernannt worden war, konnten Ellsberg und Haig laut Estulin den Watergate-Plan in die Wege leiten, um Präsident Nixon zu stürzen.

Das passierte, nachdem dieser das Allgemeine Zoll- und Handelsabkommen (GATT) nicht billigen wollte. Damit hätte er David Rockefeller gegen sich aufgebracht. Laut Estulin hatte Nixon Recht: Das GATT habe die nationale Souveränität der USA ausgehölt.

Außerdem auf der diesjährigen Bilderberger-Tagesordnung in Washington standen die indopazifische Neuausrichtung und China, insbesondere der “chinesisch-US-amerikanische Technologiewettbewerb”.

Die EU war mit ihren Führungsleuten dabei, darunter Ratspräsident Charles Michel und Justizkommissar Didier Reynders. José Barroso, Ex-Kommissionspräsident und jetziger Verwaltungsratspräsident von Goldman Sachs International, war auch eingeladen.

Blogger Norbert Häring schreibt dazu:

“Sollen wir wirklich glauben, dass die EU-Amtsträger mit gebotener Entschlossenheit und Unabhängigkeit die finanziellen, Steuer- und Datenschutzinteressen der EU-Bürger gegenüber Konzernen wie Pfizer, Facebook und Goldman Sachs vertreten, nachdem sie gerade mit diesen in Washington gekungelt haben und sich dabei mutmaßlich haben nahe bringen lassen, wie wichtig die US-Digital-, Pharma- und Finanzkonzerne für die Bewahrung der geopolitischen Dominanz des Wertewestens sind?”

Pfizer-Chef beim Bilderberg-Treffen dabei

Von der Impfstoff-Industrie war Pfizer-Chef Albert Bourla dabei. Auf der offiziellen Tagesordnung stand dementsprechend: “Gesundheit nach der Pandemie”.

Auch ein Thema war “Desinformation”, weswegen wohl Leute eingeladen waren wie Springer-Chef Mathias Döpfner, die Chefredakteurin des Economist Zanny Minton Beddoes und der Chefredakteur für Außenpolitik der Financial Times, Gideon Rachman.

Aufschlussreich ist die Teilnahme des Schweizers André Kudelski, CEO der Kudelski Group. Nach Eigenangaben ist das Unternehmen “ein weltweit führender Anbieter von digitalen Sicherheits- und konvergenten Medienlösungen für die Bereitstellung von digitalen und interaktiven Inhalten. Ihre Technologien werden in einer Vielzahl von Diensten und Anwendungen eingesetzt, die eine Zugangskontrolle und Rechteverwaltung erfordern. Zu den vier Haupttätigkeitsbereichen gehören integriertes Digitalfernsehen, Cybersicherheit, Internet of Things und Lösungen für den öffentlichen Zugang.”

Mit dabei waren Repräsentanten der Firma Inflection, darunter Gründer Reid Hoffman und Geschäftsführer Mustafa Suleyman. Auf deren Website heißt es:

“Inflection ist ein Unternehmen, das KI in den Mittelpunkt stellt und die Interaktion zwischen Mensch und Computer neu definiert.”

Auch das Thema Klimaschutz wurde besprochen. Mit Connie Hedegaard aus Dänemark war die Verwaltungsratspräsidentin der KR Foundation anwesend, die den Verbrauch fossiler Brennstoffe auf Null bringen will.

Bilderberger wollen Weltregierung ohne Nationalstaaten

Anschuldigungen, eine Weltregierung anzustreben, weist die Bilderberg-Gruppe normalerweise von sich. Doch ein früheres Mitglied der Leitung der Bilderberger, das sogenannte “Steering Committee”, war anderer Meinung, wie Transition News schreibt:

Der inzwischen verstorbene US-amerikanische Jurist und Diplomat George Ball, der unter anderem Unterstaatssekretär für wirtschaftliche Angelegenheiten unter John F. Kennedy und Lyndon Johnson war, definierte am Treffen in Kanada im Jahre 1968, was die neue Bilderberg-Politik der Globalisierung sein sollte. Daniel Estulin zitiert in seinem Buch den Autor Pierre Beaudry:

“Im Wesentlichen präsentierte Ball einen Überblick über die Vorteile einer neokolonialen Weltwirtschaftsordnung, die auf dem Konzept einer Weltfirma basiert, und beschrieb einige der Hindernisse, die für ihren Erfolg beseitigt werden müssen. Das erste und wichtigste Hindernis, das beseitigt werden müsse, so Ball, sei die archaische politische Struktur des Nationalstaates.”

Angesichts dieser im Gegensatz zu einer Theorie ganz faktisch verschwörerischen Ziele ist es logisch, dass Medienvertreter nicht eingeladen werden, über die Veranstaltung zu berichten, “um ein Höchstmaß an Offenheit und Dialog zu fördern“, heißt es auf der offiziellen Bilderberg-Treffen-Website.

Genauer Veranstaltungsort geheim

Bilderberg-Teilnehmer und Sicherheitskräfte durften den Ort des Treffens nicht verraten und niemanden während der „inoffiziellen Sitzungen“ zitieren, so der Journalist Max Blumenthal, der versuchte, das Mandarin Oriental Hotel in Washington D.C. zu betreten. Dort soll nach seinen Angaben das Meeting stattgefunden haben.

Washington als Treffpunkt ist böses Omen für USA

Die Wahl Washingtons als Ort der diesjährigen Bilderberg-Konferenz könnte ein schlechtes Omen für die USA sein. Oft erleidet das Land, in dem sich die Bilderberger getroffen haben, bald danach eine schwere Krise.

So fand beispielsweise das Treffen im Jahr 2009 vom 14. bis 16. Mai in Griechenland statt. Ende des Jahres fing dann die griechische Schuldenkrise an, die viele Griechen und ihre Firmen finanziell ruinierte und welche in eine Krise für die gesamte EU mündete. Der langjährige Bilderberger Henry Kissinger soll einen glühenden Hass gegen die Griechen hegen.

Möglicherweise zeigt der jeweilige Veranstaltungsort also an, wer als nächstes aufs Korn genommen wird, zumal Griechenland nicht der einzige derartige Fall nach einem Bilderberger-Treffen war.

Im Fall der USA könnte die diesjährige Wahl von Washington als Treffpunkt möglicherweise Krieg bedeuten, wenn man die derzeitige Lage bedenkt. Mit Russland befindet sie sich über die Ukraine schon im Konflikt, aber schlimmstenfalls könnte es zum nuklearen Dritten Weltkrieg und einer Invasion durch China kommen.

Wie oben erläutert, sind die Bilderberger keine Patrioten und halten nichts von Nationalstaaten. Die Vernichtung der USA als eines der patriotischsten Länder der Welt könnte den Weg zur Weltregierung und Weltherrschaft ebnen.

Bild: Als Journalist Max Blumenthal versuchte, zum Bilderberg-Treffen in das Mandarin Oriental Hotel in Washington DC zu gehen, wurde er von der Security aufgehalten, die den Zugang mit einem Zaun absperrte. Die Sicherheitsleute behaupteten, sie wüssten nicht, wen sie beschützen und wer im Hotel ist. Bildschirmfoto: Twitter/Max Blumenthal


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