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Der Ölpreis werde sich wegen der Sanktionen gegen Russland auf 300 Dollar pro Fass mehr als verdoppeln, hat der russische Präsident Wladimir Putin gewarnt. Die Benzinpreise sind schon angestiegen. Meine Leser könnten sich mit dem Kauf eines Ölzertifikats, eines sogenannten ETCs, gegen weiter ansteigende Ölpreise absichern. Ich habe das bereits getan.

ETC steht für Exchange traded Commodity. Das sind an der Börse (Exchange) gehandelte (traded) Wertpapiere, die Anlegern eine Investition in die Anlageklasse Rohstoffe (englisch Commodities) erlauben. Es handelt sich um Zertifikate, also aus rechtlicher Sicht Schuldverschreibungen der Emittenten ohne Laufzeitbegrenzung.

Die Emittenten koppeln über Investitionen das Zertifikat an den zugrundeliegenden Basiswert, beispielsweise Öl. Somit kann man durch Kauf von Öl-ETCs an der Preisentwicklung des Ölpreises partizipieren.

Man kann diese ETCs also wie Aktien ganz einfach beispielsweise bei einem Onlinebroker handeln. Ich habe mir gestern deswegen mal ein paar Zertifikate des “WisdomTree WTI Crude Oil”-ETC gekauft (einfach in die Suche eines Online-Brokers eingeben, es gibt verschiedene Versionen dieses ETC).

So kann ich eigentlich nur gewinnen: Wenn der Ölpreis wieder runtergeht, freue ich mich, weil das Tanken des Autos wieder billiger wird. Wenn der Ölpreis hoch geht, mache ich Gewinn mit dem ETC und kann das teurere Tanken damit ausgleichen. Man darf natürlich nicht so viele ETCs kaufen, dass der Verlust zu hoch wird, wenn der Ölpreis wieder sinkt. Es scheint zwar wahrscheinlich zu sein, dass er erst mal nicht mehr sinkt, ganz im Gegenteil, aber niemand kann in die Zukunft schauen.

Weizen-ETC zur Absicherung gegen steigende Brotpreise

Das Gleiche könnte man übrigens auch mit einem Weizen-ETC zur Absicherung gegen höhere Brotpreise tun, denn Korn und Weizen werden wahrscheinlich auch steigen. Die Ukraine gilt als Kornkammer Europas und könnte als Lieferant ausfallen, wenn sie von Russland eingenommen wird und dann die Sanktionen auch auf das Gebiet der Ukraine ausgeweitet werden. So gibt es z. B. auch den “WisdomTree Wheat” ETC.

Generell sollte man aber an der Börse nur so viel investieren, wie man verschmerzen kann, wenn man falsch gewettet hat.

Das Ganze soll keine Anlageberatung und Empfehlung für eine Investition sein. Ich teile nur mit, was ich mache und dass es diese Möglichkeit gibt. Ich gewinne nichts dabei, ob meine Leser jetzt das Gleiche tun oder nicht.

Leser, die solche Art von Investitionen tätigen wollen, müssen sich auch umfassend informieren und recherchieren, wenn sie sich nicht schon mit solchen Wertpapieren auskennen. Dafür gibt es im Internet zahlreiche Ressourcen.

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