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Uni-Professor Werner Kirstein hält nichts von der These des menschengemachten Klimawandels

Die These, dass der Klimawandel durch Menschen bedingt ist, sei längst widerlegt, was aber nicht genügend publiziert werde, meint Professor Werner Kirstein vom Leipziger Uni-Institut für Geografie.

(Dieses Interview hat dieser Autor bereits am 8. Februar 2010 für die Leipziger Volkszeitung geführt. Es hat aber im Prinzip nichts von seiner Aktualität verloren, die Grundaussagen des inzwischen emeritierten Klimageographen Prof. Werner Kirstein stimmen immer noch.)

Frage:
Sie meinen, der Klimawandel wird nicht anthropogen, also durch Kohlendioxid-Emissionen verursacht. Wie kommen Sie darauf?

Werner Kirstein:
Die These vom anthropogenen Klimawandel beruht auf einem Irrtum. Es begann alles 1957, als der Chemiker Charles David Keeling auf dem Vulkan Mauna Loa begann, CO2-Messungen vorzunehmen. Mit der Keeling-Kurve konnte man zeigen, dass die CO2-Konzentrationen zunehmen. Gleichzeitig schien es stetig wärmer zu werden auf der Welt. Damit meinte man den Beweis für einen ursächlichen Zusammenhang gefunden zu haben. In Wirklichkeit befinden wir uns aber in einer Warmzeit. Warmzeiten und Kaltzeiten haben sich schon immer ohne Einfluss des Menschen abgewechselt. Man hat inzwischen nachweisen können, dass es in Wirklichkeit umgekehrt ist: Nach einem Temperaturanstieg steigen die CO2-Konzentrationen, nicht umgekehrt. Wenn es wärmer wird, geben die Ozeane nämlich mehr CO2 ab. Wird es kälter, speichern sie mehr. Wir erleben jetzt auch sehr wahrscheinlich den Beginn einer neuen Kaltzeit. Viele Geologen sind sich da ganz sicher. Der ganze Schwindel der Erwärmung ist ja auch durch Klima-Gate aufgeflogen.

Dieses Interview in der Leipziger Volkszeitung. Zur Vergrößerung darauf klicken

 

Sie meinen den Hackerangriff auf das Klimaforschungsinstitut der Universität von East Anglia, einem der zentralen Datenlieferanten für den Weltklimarat IPCC?

Ja. Die Hacker machten private E-Mails der Forscher öffentlich. Dabei kam heraus, dass die so genannte Hockeyschläger-Kurve gefälscht ist. Diese sollte beweisen, dass mit der Industrialisierung ein starker Anstieg der Welt-Durchschnittstemperatur erfolgte. Damit wollten Institutsdirektor Phil Jones und andere Kollegen die Tatsache verschleiern, dass seit zehn Jahren keine Temperaturerhöhung mehr erfolgte, sondern im Gegenteil weltweit die Temperaturen rückläufig sind. Und das, während gleichzeitig die Kohlendioxid-Emissionen weiter anstiegen. Sie haben gemogelt.

Aber gemeinhin heißt es weiter, es gebe doch einen „Konsens“ unter Wissenschaftlern zum anthropogenen Klimawandel?

Viele Kollegen glauben eben dem IPCC, das seien schließlich Experten. Dessen Rechenmodelle können aber den Rückgang der Temperatur in den letzten zehn Jahren nicht erklären. Nils-Axel Mörner, ein schwedischer Ozeanograph, ist aus dem IPCC ausgetreten als er sah, dass es nicht stimmt, was der Klimarat zum Anstieg der Meeresspiegel sagt. Über 30 000 Wissenschaftler haben eine Petition an die US-Regierung unterzeichnet, in dem sie gegen die CO2-These protestieren. Ich selbst habe mit über 300 Kollegen einen offenen Brief an Kanzlerin Angela Merkel geschrieben, in dem wir sie aufgefordert haben, von der Pseudoreligion des anthropogenen Klimawandels abzulassen.

Das scheint aber an den meisten Medien spurlos vorbeizugehen…

In Deutschland werden diese Fakten in vielen Medien unterdrückt. In den USA sieht das anders aus, da war Klima-Gate groß in den Zeitungen. In Deutschland erkennt der Bamberger Soziologie-Professor Gerhard Schulze Strukturen einer Klimadiktatur. Dem kann ich aus meiner Erfahrung nur zustimmen. Schulze sagte im Politmagazin Kontrovers, dass wir Katastrophen gerne herbeifantasieren. Zudem haben Politiker ein Interesse daran, dass an der Klimawandel-These nicht gerüttelt wird, denn für sie ist es ein guter Vorwand, um CO2-Steuern einzuführen.

Aber dauernd kommen doch Bilder von schmelzendem Arktis-Eis und Überschwemmungen? Beweist das nicht den anthropogenen Klimawandel?

Das Arktis-Eis schwingt im Laufe eines Jahres etwa wie eine Sinus-Kurve: Im Sommer nimmt es um mehr als die Hälfte ab, im Winter nimmt es dann wieder entsprechend zu. Es werden immer nur Bilder gezeigt, wie es im Sommer dramatisch abnimmt. Dass es im Winter wieder genauso zunimmt, verschweigt man. Und Überschwemmungen etwa in Bangladesch sind nicht durch einen steigenden Meeresspiegel bedingt, sondern durch den Monsun. An anderen Orten erklärt das Absinken von tektonischen Platten unter der Landmasse Überschwemmungen. Die Fläche Bangladeschs wird übrigens sogar größer, wie Satellitenbilder beweisen können.

Wie war die Antwort der Kanzlerin auf den offenen Brief?

Wir haben keine bekommen. Ich halte das für ein Eingeständnis, dass zumindest ein Teil der Regierung weiß, was hier wirklich abläuft.

Zur Person:

Prof. Werner Kirstein studierte von 1972 bis 1977 an der Universität Würzburg Geographie und Physik. Er promovierte dort 1981 über den Zusammenhang von Sonnenaktivität mit meteorologischen Größen. Anschließend war er am Forschungszentrum Jülich tätig. 1992 erwarb er mit einer Habilitationsschrift zu Verteilungsmustern der Klimavariabilität die Lehrberechtigung an Hochschulen. 1997 wurde er Professor für Geographie und Geoinformatik an der Universität Leipzig. Seit 2011 ist er emeritiert.

Das Video zum Interview

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