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Papst Franziskus hat Abtreibungen mit “dem Anheuern eines Auftragsmörders” verglichen. “Ich frage: Ist es legitim, ist es richtig, ein menschliches Leben zu beseitigen, um ein Problem zu lösen”, fragte er rhetorisch in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters.

“Jedes Buch über Embryologie, das unsere Medizinstudenten lesen, zeigt auf, dass 30 Tage nach der Empfängnis DNA vorhanden ist und dass alle Organe bereits angelegt sind”, sagte der Papst.

Das Oberhaupt der Katholischen Kirche hatte Abtreibung schon früher als Mord bezeichnet. “Wer abtreibt, tötet”, sagte er beispielsweise im September 2021. Er äußerte damals, ein Fötus sei wenige Wochen nach der Zeugung als menschliches Leben zu betrachten, und das müsse respektiert werden.

Der Papst, den man aus anderen Gründen zu Recht kritisieren kann, darunter seine Unterstützung der Corona-Genspritzen, spricht dabei nur objektive Fakten aus – auch wenn das die BabymörderInnen natürlich nicht gerne hören.

Laut Medizinprofessor Dr. Marty Makary von der Johns Hopkins University sind Babys zum Zeitpunkt vieler Abtreibungen schon außerhalb des Mutterleibs lebensfähig. Er wies auch darauf hin, dass ein Fötus Schmerzen spürt und versucht, sich gegen die Abtreibungsinstrumente zu wehren.

Fötus spürt Schmerzen, wehrt sich gegen Abtreibung, so Medizinprofessor

Kürzlich hatte der amerikanische Oberste Gerichtshof entschieden, dass Abtreibungsgesetze zukünftig wieder in der Verantwortung der einzelnen Bundesstaaten liegen und nicht mehr zentral in Washington D.C. entschieden werden können. Damit wurde das gegenteilige Grundsatzurteil von 1973 im Fall “Roe vs. Wade” aufgehoben.

Viele Bundesstaaten haben strikte Gesetze gegen Abtreibungen, die somit jetzt wieder in Kraft treten können. Allerdings könnten sie durch das neue Gerichtsurteil auch Abtreibungen bis zur Geburt erlauben, so wie in der BRD.

Zwar schränkte der Papst ein, er habe die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs aus technischer und juristischer Sicht noch nicht abschließend analysiert, aber er respektiere das Urteil.

Foto: Youtube


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